
Freitag, 15. Mai, 19.00 Uhr
Tiere im anthropozentrischen Gefüge
Vernissage der Ausstellung
mit Zeichnungen von POGO
Mein zeichnerisches Werk posioniert sich an der Schnittstelle von ästhetischer Praxis und
tierphilosophischer Fragestellung.
Die großformatigen Bleistiftporträts eröffnen einen stillen, unmittelbaren Raum der Begegnung: Zwischen Blick und Bild entsteht ein Dialog über Verletzlichkeit, Würde und die Bedingungen von Existenz.
Der Einfluss ökologischer Krisenerfahrungen, insbesondere des massenhaften Vogelsterbens im Zuge der Vogelgrippe sowie der systemischen Tötungspraxen industrieller Tierhaltung, bildet einen ästhetisch wie ethisch relevanten Resonanzhintergrund.
Mit der Werkserie „Tier und Raum“ erweitere ich meine Untersuchung: Wie viel Raum gesteht der Mensch dem Tier zu? In Landschaften, urbanen Zonen, in der Luft und im Ozean entstehen neu gedachte Territorien, die das Verhältnis von menschlicher Ordnung und natürlicher Eigenlogik befragen.
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